Der Film verlangt einfach NACHDENKEN

Habe den Film in einem Kino gesehen. Wer nach diesem Film zur "normalen" Tagesordnung übergeht, hat nichts begriffen.
Sehr deutlich und wie ich meine leicht verständlich für jeden hat dieser Film uns die Folgen der jetzigen Gegenwart erklärt und deutlich aufgezeigt, das es in Wirklichkeit keine Demokratien, Rechtsstaaten gibt.Längst ist auch die BRD als Rechtsstaat nicht mehr vorhanden. Das Geld der Finanzindustrie beherscht die Bürger, Länder, das gesamte System. Politik ist erpressbar geworden, auch in Deutschland. Politiker sind nur noch die Handlanger, Marionetten dieser Finanzindustrie.
Die Masse, die Bürger, die Lohnabhängig beschäftigt sind, die Kleinunternehmen finanzieren durch Ihre Beiträge, genannt Steuern das System. Perverserweise auch noch durch Ihre "Private" Altersversorgung und Ihre Geldanlagen, sprich Spareinlagen etc.
Aber war es jemals anders?
Können wir wirklich etwas ändern?
Was soll der Einzelne tun?
Hilft hier noch z.B. Steuerehrlichkeit, korrektes Verhalten? Oder ist es längst zu spät und solten wir nicht das Schiff sinken lassen?
Viele Fragen, über die sich schon seit Jahrhunderten die Denker dieser Welt die Köpfe zerbrechen.
Ich habe leider keine Lösung:
Dieter Klaucke

Aw: Können wir wirklich etwas ändern?

Ich stimme dem Kommentar absolut zu!

Für mich stellt sich der Sachverhalt folgendermaßen dar: das Gros der Politiker bekennt sich auch in der Finanzkrise zur "freien Marktwirtschaft" in dem GLAUBEN, daß es dadurch allen besser geht!

Die wichtigen Entscheidungen werden nachwievor von den Verursachern der Krise bestimmt, die Politiker sind nur noch Ausführende, wobei das Eine das Andere ja nicht ausschließt, die Grenzen von freier Wirtschaft und Politik existieren nur auf dem Papier (siehe z.B. Köhler).

Eine Änderung werden die Menschen nicht "von oben" erwarten können. Falls überhaupt die große Masse von Menschen eine Änderung des Systems erwünscht - und das bezweifle ich stark - muß diese "von unten" kommen, sprich aus den Bürgerbewegungen. Der Einzelne muß sich darüber wieder klar werden, daß er für seine Rechte kämpfen muß!

"Wir" müssen Info Veranstaltungen durchführen (macht z.B. attac sehr stark), "wir" sollten zivilen Ungehorsam durchführen (z.B. www.netzwerk-friedenssteuer.de ), private Filmabende durchführen, wenn das möglich ist, versuchen uns lebendig in Entscheidungen einzubringen (z.B. www. x09.eu/splash/ ).

"Wir" müssen uns darüber klar werden, daß unser Bewußtsein, unser Denken die Welt prägt und verändert. "Wir" sollten erkennen, daß unser Bewußtsein DURCH das bestehende System konfiguriert wird und AUF das System geeicht ist. "Wir" müssen lernen, neu oder anders zu denken!

Ein globaler Kollaps des Systems birgt sehr große Gefahren (Bürgerkriege, rechtsfreie Zonen) aber auch große Chancen.